Samstag, Oktober 31, 2020
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Pfarrer Wilhelm Busch: Hat Beten Zweck?

Wer im Streit mit anderen Menschen liegt, kann nicht erwarten, dass seine Gebete erhört werden. Es gibt einen Punkt, von dem ab Gott nicht mehr an unseren Gebeten interessiert ist, siehe Sündflut. Ein Gebet funktioniert aber immer: ich bin ein Sünder, sei mir gnädig! Siehe Lukas 23, 43-44

Pfarrer Wilhem Busch: Hat Beten einen Zweck?

Wilhelm Busch wurde am 27. März 1897 in Elberfeld als Sohn des Pfarrers Wilhelm Busch geboren. Seine Mutter, Johanna Busch geb. Kullen, entstammte der vom Schwäbischen Pietismus geprägten Familie Kullen aus Hülben (bei Urach). Seine jüngeren Brüder Johannes und Friedrich waren ebenfalls Theologen. Nach dem Abitur diente Wilhelm Busch als junger Offizier im Ersten Weltkrieg. Dort kam er zum Glauben an Jesus Christus. Er studierte Evangelische Theologie in Tübingen und verbrachte ein halbes Jahr als Lehrvikar in Gellershagen bei Bielefeld. Dort lernte er seine spätere Frau Emilie („Emmi“) Müller kennen. Buschs Schwester Pauline heiratete Emmis Bruder Erich Müller, später Regierungsdirektor in Siegburg. Nach dem Vikariat arbeitete Wilhelm Busch als Hilfsprediger in Bielefeld und ab 1924 als Pfarrer in einem Bergarbeiterbezirk in Essen im Ruhrgebiet. Dort war er von 1929/30 bis 1962 Jugendpfarrer in dem von seinem Vorgänger, Pfarrer Wilhelm Weigle, 1912 eingerichteten Weigle-Haus. Während der Zeit des Nationalsozialismus brachte ihn sein Glaube und der Kampf der Bekennenden Kirche mehrfach ins Gefängnis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er unter anderem als reisender Evangelist tätig. Durch sein Amt im Weiglehaus kam er mit Gustav Heinemann in Kontakt, der von 1936 bis 1950 als Vorsitzender des örtlichen Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) tätig war. Busch war Mitglied im Bibelbund und teilte dessen Stellung zur Irrtumslosigkeit der Bibel. In Opposition zu Konrad Adenauers Wiederbewaffnungspolitik unterstützte er Heinemanns neu gegründete Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) und später die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD). Wilhelm Busch wurde 1962 pensioniert, war aber weiterhin als Evangelist und Prediger unterwegs. Auf der Rückreise von einer Evangelisationswoche in Saßnitz auf Rügen starb er am 20. Juni 1966 in einem Lübecker Krankenhaus. Bestattet wurde er vier Tage später unter großer Anteilnahme der Bevölkerung (darunter der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann, der ihm den Nachruf „So haben wir ihn geliebt“ widmete) auf dem Ostfriedhof Essen. Nach seinem Tod erschienen 1967 17 evangelistische Vorträge Buschs unter dem Titel Jesus unser Schicksal, die in unterschiedlichen Ausgaben 2004 eine Auflage von über 2 Mio. Stück erreicht haben und bis 2009 in mindestens 36 Sprachen übersetzt worden sind. Wilhelm Busch war verheiratet und hatte zwei Söhne und vier Töchter.
Quelle Wikipedia

Predigt mit freundlicher Genehmigung von www.sermon-online.de

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